Das Präferenzwahlsystem

Wir verwenden seit 2014 für viele Wahlen ein Präferenzwahlverfahren. Anstatt nur für eine Person zu stimmen, gibst Du an, welche Person Du am liebsten in dem Amt haben möchtest, welche am zweitliebsten, welche am drittliebsten, und so weiter. Deine Präferenz gibst Du durch Nummern an, d.h. der/die Kandidat*in, die Deine erste Präferenz ist, erhält die Nummer 1.

Achtung: Gib einer Person nur dann keine Präferenz, wenn das Amt Deiner Meinung nach eher unbesetzt bleiben sollte als von dieser Person übernommen zu werden! Denn Plätze können in diesem Wahlsystem nicht vergeben werden, wenn nicht die meisten abstimmenden Personen eine Priorität für alle Kandidat*innen vergeben! Lehnst Du alle Kandidierenden ab, kannst Du natürlich auch mit „Nein“ stimmen.

Bei der Vergabe Deiner Präferenzen musst Du nicht auf die Aufteilung in FIT*- und offene Plätze achten, denn diese Unterscheidung wird automatisch bei der Auszählung der Stimmen gemacht.

Hat die Person Deiner ersten Wahl keine Chance mehr, die Wahl zu gewinnen, so wird Deine Stimme an die Person Deiner zweiten Wahl übertragen. Ist die Person Deiner ersten Wahl gewählt, hat aber mehr Stimmen als sie zum Gewinnen bräuchte, so wird ein Teil Deiner Stimme an die Person Deiner zweiten Wahl übertragen.