Die Workshops finden am Samstag von 11 Uhr bis 12.30 Uhr statt.

Du kannst dich bis zum 11. November auf dieser Seite für die Workshops anmelden.

Rechtliche Bewältigung von Umweltkonflikten in Lateinamerika

Welche Möglichkeiten stehen aktuell zur Verfügung, um gegen Umweltverbrechen auf internationaler Ebene vorzugehen? Wie weit kommen wir mit nationalen und internationalen Rechtsprechungen, was sollten wir ändern? Was können wir uns als Alternativen vorstellen? Welche Verantwortung sollten Firmen für die Folgen ihres Handelns tragen?

Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam erarbeiten und beantworten.

Referentin: Diana Carolina Sanabria Ramíez

Wo: E-3

Einführung in die Entwicklungspolitik

Kritik an der Entwicklungshilfe gibt es viele. Oder sagt man jetzt neuerdings „Entwicklungszusammenarbeit“? Was in der Entwicklungspolitik eigentlich passiert und was hinter den verschiedenen Begriffen steckt, soll in diesem Workshop vermittelt werden. Deutschland hat – wie viele andere Länder – ein eigenes Ministerium für Entwicklung. Doch das Einzige, was viele Menschen über Entwicklungspolitik zu wissen scheinen, ist das da irgendwie alles nur schlecht läuft. Aber warum eigentlich, und warum ändert sich daran seit 60 Jahren nichts? Von der Geschichte und den Begrifflichkeiten in der Entwicklungspolitik hin zu aktuellen Trends und Fragen ist dieser Workshop ein einführender Rundumschlag in das Themenfeld. Was treibt eigentlich so der Entwicklungsminister und warum hat Deutschland 2016 zum ersten Mal seit 40 Jahren das Ziel für Entwicklungshilfeausgaben der UN erreicht? Und was meint die GRÜNE JUGEND damit, wenn sie Globale Gerechtigkeitspolitik statt Entwicklungspolitik fordert?

Referentin: Laura Ehrich

Wo: E-1

Digitaler Wandel

Digitaler Wandel – alle reden davon, doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Wir wollen mit euch gemeinsam Chancen und Risiken besprechen, sowie erarbeiten wie die Politik damit umgehen soll. Dazu haben wir Laura Dornheim als Referentin, Sprecherin der LAG Netzpolitik der Grünen Berlin, Dipl. Wirtschaftsinformatikerin und Dr. der Gender Studies.

Referent*in: Laura Dornheim

Wo: E-5

What the FAQ: Klimakonferenz 2018 in Kattowitz

Die nächste Klimakonferenz (COP) findet im Dezember 2018 in Kattowitz, Polen statt. Sie ist besonders wichtig, weil dort letztlich die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens beschlossen werden soll.

Auf der einen Seite stehen die Inselstaaten, durch die Klimakrise und den steigenden Meeresspiegel in ihrer Existenz bedroht. Auf der anderen Seite sehen wir einen immer schneller voranschreitenden Klimawandel und Klimakonferenzen mit wenigen Fortschritten. Und während die letzte Klimakonferenz durch den Inselstaat Fiji geleitet wurde, wird die diesjährige COP von Polen geleitet – ein Land, dessen Regierung großer Fan fossiler Energie ist. Doch was bedeutet das für solche Staaten genau und wie können wir damit umgehen? Und was wird auf der nächsten COP wohl passieren? Das alles wollen wir mit euch erarbeiten und diskutieren.

Der Workshop wird von Anna Peters, Rebecca Morsch und Anton Jaekel geleitet, die schon auf mehreren Klimakonferenzen aktiv waren.

Referent*innen: Anna Peters, Rebecca Morsch, Anton Jaekel

Wo: O-1

Feministische Bewegungen im globalen Kontext

Text folgt

Referent*in: Charlotte Busch

Wo: E-6

Fliegen in Zeiten der Klimakrise? -Mobilität neu denken!

Die Welt zu bereisen, egal ob im Urlaub, fürs Auslandsjahr oder den Job, gehört für viele dazu. Dabei wissen wir eigentlich, dass Fliegen total umweltschädlich ist. Doch wie schädlich ist es genau? Wie viel Flugguthaben habe ich rein rechnerisch pro Jahr? Was bringen CO2-Kompensationszahlungen? Und wie können wir kulturellen Austausch, Sprachen lernen und die neuen Bekanntschaften mit unserem Anspruch an eine klimaverträgliche Welt vereinbaren? Auf innereuropäische Flüge können wir verzichten, aber was ist mit der Reise nach China?
In dem Workshop geht es um den Konflikt zwischen Klimaschutz und Reisen: Dafür hören wir eine Position, die Mobilität ohne Fliegen denkt. Anschließend wollen wir dieser Auseinandersetzung Raum geben und über Erfahrungen, Strategien und Lösungen diskutieren!

Referent*innen: Rosa Domm und Daniel Jochum, Koordinierende des Fachforums Stadt, Land, Mobilität

Wo: E-4

Pflegenotstand als globales Problem

Der Pflegenotstand in Deutschland ist ein Dauerthema in den Medien. Dennoch tut sich noch zu wenig. Ein Lösungsvorschlag der immer wieder genannt wird: Die gezielte Anwerbung ausländischer Fachkräfte. Doch ist das eine praktikable Lösung für Deutschland? Und vor Allem: Was sind die Folgen in den verschiedenen Herkunftsländern? Wir gehen der Situation gemeinsam mit unserem Referenten auf die Spur und wollen anschließend gemeinsam darüber diskutieren und Lösungsansätze entwickeln, welche
solidarisch sind und Menschen überall auf der Welt zu Gute kommen.

Referent: Harald Wölter, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fraktion NRW von Bündnis 90/Die Grünen

Wo: E-2

„Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“

Welches Selbstverständnis haben Gewerkschaften, wie sind sie organisiert und wo können wir Schnittmengen ausmachen, an welchen wir Anknüpfungspunkte für gemeinsame Organisation und Aktion haben. Speziell mit dem Blick internationaler Arbeitskämpfe – vor allem dem Kampf um faire Arbeitsbedingungen und gerechten Löhnen im globalen Süden – wollen wir uns mit einer Vertreterin von Gewerkschaftsseite austauschen. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie wir als GRÜNE JUGEND hier eine aktivere Rolle spielen können und wichtige Forderungen in die Partei und auf die Straße tragen können.

Referentin: Doro Zinke, DGB-Bundesvorstand, Abt. Internationale und europäische Gewerkschaftspolitik

Wo: O-2

Global & radikal: Klimabewegung in Aktion #EndeGelaende #HambiBleibt

Die Klimakrise ist Realität. Die mittlere Temperatur der Erdatmosphäre, sie ist um 1 Grad gestiegen. In Deutschland konnten wir als Folge diesen Sommer die Dürre spüren. In den Ländern des globalen Südens zerstört die Klimakrise bereits die Lebensgrundlage von Menschen. Der UN-Weltklimarat (IPCC) warnt: Wollen wir eine Erwärmung um mehr als 1,5 Grad verhindern, dann müssen wir jetzt konsequenten Klimaschutz umsetzen. Die letzten Jahrzehnte haben aber gezeigt: Wir können uns auf niemanden Verlassen diesen umzusetzen. Niemand wird kommen um uns zu retten. Eine globale Bewegung ist deshalb entstanden, die laut und vielfältig für Klimagerechtigkeit streitet: Für ein gutes Leben für alle Menschen auf der Erde und für zukünftige Generationen. Im Pazifik werden mit Kanus Kohlehäfen blockiert, in der USA Pipelines und in Europa blockiert das Klimabündnis Ende Gelände regelmäßig die Braunkohletagebaue. Mit zivilem Ungehorsam, dem Besetzen von Kohlebaggern, fordern wir den sofortigen Ausstieg aus der Kohlekraft und die Erhaltung des Hambacher Waldes. Gemeinsam mit euch möchten wir diskutieren über die Dringlichkeit der Klimakrise, über unsere Antwort auf all die Zerstörung und über die Möglichkeiten von unten und zu vielen Veränderungen zu bewirken, den Hambi zu retten und damit das Ende der fossilen Energien in Deutschland und Weltweit einzuläuten. Die Klimakrise aufzuhalten und eine gerechte Weltgemeinschaft aufzubauen, dies ist die Aufgabe unserer Generation.

Referentin angefragt: Kathrin Henneberger, Aktivistin bei Ende Gelände

Wo: O-3