Die Feministischen Workshops finden am Freitag von 20.30 bis 22.00 Uhr statt.

Netzwerke – patriarchales Lebenselixier und feministische Waffe zugleich?

Für Einsteiger*innen

Patriarchale Machtverhältnisse werden durch starke Netzwerke gestützt und aufrechterhalten. Das geschieht teilweise bewusst, aber auch oftmals unbewusst. Gesellschaftliche Machtstrukturen sind veränderbar und nicht in Stein gemeißelt. Wer sie verändern möchte, muss ihre Wirkungs- und Funktionsweise analysieren. Ein wirksamer Einsatz für eine gleichberechtigte Gesellschaft erfordert feministische Bündnisse, Solidarität, gemeinsame Analysen und Strategien. In diesem Workshop wollen wir uns einsteiger*innenfreundlich mit der Wirkungsweise von Netzwerken beschäftigen und gemeinsam über Möglichkeiten sprechen, sie strategisch für feministische Politik zu nutzen.

Referentin: Jamila Schäfer, Stellvertretende Bundesvorsitzende von Bündnis90/Die GRÜNEN
Wo: Altbau, OG3, #30

Mund auf gegen Macker! – Verbale Selbstverteidigung gegen Alltagssexismus

Für Frauen (FLTI*)

Kennst du das? Dein Kommilitone/ Kollege bringt mal wieder einen sexistischen Spruch. Deine kleine Schwester hält sich für dumm und schwach, weil sie ein Mädchen ist. Dein*e Lehrer*in ruft immer nach „starken Jungs“, wenn es darum geht, einen Stuhl zu tragen. Du stehst daneben, wirst wütend und traurig… und dir fällt keine gute Antwort ein.

Im Workshop „Verbale Selbstverteidigung gegen Alltagssexismus“ üben wir gemeinsam, mit diskriminierenden Situationen im Alltag kreativ und widerständig umzugehen. Wir tauschen uns über unsere Erfahrungen aus, werden uns klar über unsere Ziele und üben neue Strategien ein. Mit Hilfe von Diskussionen, Übungen und Rollenspielen trainieren wir unsere Schlagfertigkeit.

Wir werden nicht innerhalb von eineinhalb Stunden das Patriarchat abschaffen. Aber wir schaffen uns einen geschützten Raum, in dem wir uns gegenseitig unterstützen können. Und wir finden Antworten, die den nervigen Macker von nebenan (zumindest vorübergehend) sprachlos machen werden.

Referentin: Lisa Bendiek
Wo:Altbau, OG3, #31

Die Hälfte der Macht?! – Feministische Gesellschaftskritik und junggrüne Geschlechterpolitiken

Zwei Workshops parallel

Wir leben im 21. Jahrhundert, das Frauenwahlrecht feiert seinen 100. Geburtstag und der Auftrag zu einer aktiven Gleichstellungspolitik ist in unserer Verfassung verankert – viele behaupten wir hätten doch schon alles erreicht und Feminismus sei damit überflüssig geworden. Lohnunterschiede, Angriffe auf das Selbstbestimmungsrecht von Frauen oder tief verankerte Geschlechterrollen zeigen uns jedoch, dass der Kampf um die Gleichberechtigung der Geschlechter noch nicht beendet ist. Geschlecht ist immer noch eine relevante Kategorie, wenn es um die gesellschaftliche Verteilung von Macht, Ressourcen und Sichtbarkeit geht. Doch wie funktioniert das Geschlechterverhältnis eigentlich? Gibt es das Patriarchat noch und was bedeutet es? Wie ist der Zusammenhang von Geschlechterrollen, Sozialisation und politischem Engagement?

Gemeinsam wollen wir uns einen Überblick über dieses komplexe Themenfeld verschaffen und darüber sprechen, welche Strategien und Instrumente es bei der GRÜNEN JUGEND gibt, der strukturellen Benachteiligung von Frauen, Inter- und Transpersonen entgegenzuwirken.

Referentinnen: Lena Beier, Saskia Weishaupt, Mariella Kessler, Jannika Spingler
Wo: Altbau, OG3, #32 & #33

Männliche Solidarität

Für alle Interessierten

Die strukturelle Macht von Männern macht auch bei der GRÜNEN JUGEND keinen Halt. Die Geschlechterverhältnisse dominieren nicht nur den Bundestag, die CDU oder die Dorfkneipe um die Ecke. Althergebrachte Macht- und Herrschaftsstrukturen befördern in unserer Gesellschaft Männer und führen dazu, dass Frauen häufig links liegen gelassen werden.

Die GRÜNE JUGEND bezeichnet sich als feministischer Verband und versucht dabei gegen diese Verhältnisse anzugehen. Die strukturellen Maßnahmen, die wir als feministische Organisation dagegen ergriffen haben, betreffen sowohl Frauen als auch Männer.

Doch was ist die Rolle von Männern in einem solchen Verband? Das Feminismus keine reine Frauensache ist, ist klar. Aber was macht Feminismus auch zur Männersache? Und welche aktive Rolle können insbesondere Männer einnehmen den andauernden Krieg gegen das Patriarchat mitzukämpfen?
Es reicht nicht, sich selber als Feminist zu bezeichnen und es dabei zu belassen. Aber was kann konkret von Männern erwartet werden und was können sie tun um Frauen zu unterstützen?

Dieser Workshop soll auf diese Fragen eingehen und die strukturellen Gegebenheiten genauer betrachten. Es soll mit Euch überlegt werden, was solidarische Männlichkeit aus-macht und wie wir uns gemeinsam gegen das Patriarchat stark machen können.

Referent: Joel Keilhauer
Wo: Altbau, OG3, #34

Trans sein feiern

Ob transfeminin, transmaskulin, nicht-binär, agender, genderqueer … was für Erfahrungen machen wir in der cis-sexistischen Welt? Wie gehen wir damit um? Wo finden wir Unterstützung, wenn wir eine anstrengende Situation erlebt haben? Was haben wir schon Schönes und Spannendes erlebt? Und was macht am Trans_ sein Spaß?

Wir wollen mit Sprache spielen und unsere eigenen Worte finden. Wir wollen uns Unterstützung geben, wie wir anders mit schwierigen Situationen in unserem Alltag umgehen können. Wir wollen feiern, dass wir für uns einstehen und den Mut haben, uns so zu zeigen wie wir sind.

Dieser Workshop ist offen für Personen, die Trans_feindlichkeit/Cissexismus erfahren. Das umfasst Menschen unterschiedlichster Geschlechter wie z.B. trans_, nicht-binäre, genderqueere, agender, gender non-conforming und/oder questioning Personen.

Referent*innen: Kalle Hümpfner ist Teil des queeren Bildungskollektiv life’s a beach, engagiert sich in der Aktion Standesamt 2018 für einen selbstbestimmten Geschlechtseintrag und verortet sich als nicht-binär trans.
Wo: Altbau, OG3, #35

Dritte Option

Für 

 

Referent*in:
Wo:

Sozialisation

Für 

 

Referentin:
Wo: